Perspektivenwechsel

Perspektivenwechsel-I

Kelheim. Am Montag, den 14. Mai 2018 besuchte die Büromanagementklasse KBM 11b das Sanitätshaus Seitz in Kelheim. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Herrn Seitz durften wir die Geschäftsräume und die Büros besichtigen. Die Assistentin der Geschäftsleitung, Annika Brunner, erläuterte hierzu die betriebswirtschaftlichen Abläufe im Sanitätshaus.

Perspektivenwechsel-II

In der Werkstatt führte Herr Seitz die notwendigen Maschinen zur Herstellung von Prothesen und Orthesen vor. Beeindruckend hierbei war die Unterschenkelprothese eines jungen Mannes, der dadurch trotz seines Motorradunfalls weiterhin Sport treiben kann.

Im Außenbereich würden wir von Frau Huber-Schallner und von Frau Kovac-Ernst von der Organisation „Werkstatt für Barrierefreiheit - Die Umsetzer“ erwartet.

An verschiedenen Stationen konnten wir über praktische Übungen nachvollziehen, wie es Menschen mit Behinderungen im Alltag ergeht. Neben Hören und Sehen kann aber auch die Feinmotorik oder der Tastsinn eingeschränkt sein. Vor allem für ältere Menschen stellt dies eine große Einschränkung in Alltagssituationen dar.

Nachdem uns Frau Huber-Schallner über die Herausforderungen im Leben im Rollstuhl berichtet hat, konnten wir selbst mit Rollstühlen oder auch mit Blindenstock versuchen, den extra dafür aufgebauten Parcours zu bewältigen.

Unser Ziel war es, durch diesen Perspektivenwechsel zu erspüren, welchen Herausforderungen Menschen mit Behinderung im Alltag ausgesetzt sind, und dafür einen Blick zu entwickeln, ob wir vielleicht manchmal Hilfe hierzu anbieten können anstatt sich vielleicht einfach nur zu wundern.

Vielen Dank dafür an das Sanitätshaus Seitz und an „Die Umsetzer“, dass sie uns diese Erfahrungen ermöglicht haben!

Autor: Harald Ecker, OStR

Ein Tag in der Welt der Aktionäre

Bankklasse besucht Hauptvesammlung der BMW AG

HauptversammlungDie Klasse KBA 11 bei der Aktionärshauptversammlung der BMW AG in München mit den Lehrkräften Maria Auer u. Florian Kiermeier

Kelheim / München. Einen etwas anderen Schultag erlebten die angehenden Bankkaufleute des BSZ Kelheim, als sie die Gelegenheit hatten, die Jahreshauptversammlung der BMW AG in der Olympiahalle in München zu besuchen.

Nach der Eröffnung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Norbert Reithofer folgten die Schülerinnen und Schüler den Ausführungen des Vorstandsvorsitzenden Harald Krüger, der von einem Rekordjahr 2017 berichtete und BMW als den profitabelsten Automobilkonzern der Welt bezeichnete, was sich auch in der sehr hohen Dividendenausschüttung zeige. Er stellte zudem ein stärker auf nachhaltigen Unternehmenserfolg ausgerichtetes Entlohnungssystem für den Vorstand der BMW AG vor, blickte voraus auf die Modell-Offensive in der X-Baureihe und ging näher auf die großen zukünftigen Herausforderungen ein, denen sich der Konzern stellen müsse.

Im Anschluss an die Vorträge und die Fragen der Aktionärsvertreter informierten sich die Schülerinnen und Schüler über die neuen BMW-Modelle und besprachen die gewonnenen Erkenntnisse beim angebotenen Buffet.

Der Ausflug in die reale Wirtschaftswelt hat der Klasse die wunderbare Möglichkeit gegeben, ihre bereits theoretisch erworbenen Kenntnisse auch in der Praxis anzuwenden und zu vertiefen.

Autor: Florian Kiermeier, StR

Sitzung der Bankenverbindungsstelle am Beruflichen Schulzentrum in Kelheim

Bild Bankenverbindungsstellev. l. n. r.: OStD Johann Huber, Jürgen Sturm, StR Hans-Jürgen Nadler, StR Florian Kiermeier, OStRin Maria Auer, Johannes Distler, Robert Müller, Daniela Schmid, Georg Fuggenthaler, Karl Sesselmeier, Anna Rockermeier, Sarah Eichenseer, Florian Meier, OStR Martin Schweiger

Kelheim. Zur ersten Sitzung der Bankenverbindungsstelle im Schuljahr 2017/2018 hieß Johann Huber, der Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums in Kelheim, die Vertreter der IHK sowie die Ausbilder der Genossenschaftsbanken und Sparkassen im Bankklassenzimmer der Berufsschule „Herzlich Willkommen“. Robert Müller, der Leiter der Verbindungsstelle, eröffnete die Versammlung mit einem Dankeschön für die seit Jahren sehr gute, unbürokratische Zusammenarbeit und Unterstützung der Kooperationspartner durch die Schule.

Nach einem Überblick zur Zusammensetzung des ersten Ausbildungsjahres sowie einer pädagogischen Einschätzung zum Halbjahr, konzentrierten sich die Teilnehmer auf die Auswertung der Resultate der Abschlussprüfung. „Mit den erzielten Leistungen können wir mehr als zufrieden sein“, freute sich Oberstudienrat Martin Schweiger. „Die erreichten Ergebnisse der Schüler der Berufsschule Kelheim liegen im Schnitt in jedem Prüfungsfach über den Bayern- und den Deutschlandschnitten.“

Mit dem nächsten Programmpunkt wurde ein Blick in die Zukunft der Bankausbildung geworfen und der Stand der Auszubildendenzahlen für das kommende Schuljahr diskutiert. Herr Nadler führte aus, dass es wichtig sei, potenzielle Auszubildende über die hohe Qualität einer Bankausbildung und die damit verbundenen Perspektiven zu informieren. Um zukünftigen Absolventen die Entscheidung für eine Bankausbildung zu erleichtern, diskutierten die Teilnehmer über innovative Ansätze und erfolgversprechende Maßnahmen in der Kommunikation nach außen.

Herr Sesselmeier als Vertreter der IHK wies darauf hin, dass in den nächsten Jahren mit einer Neuregelung der Ausbildungsordnung zu rechnen sei. An dieser Stelle stießen auch die geplanten Veranstaltungen und Projekte der Bankabteilung (vertreten durch OStRin Maria Auer, OStR Martin Schweiger, StR Florian Kiermeier und StR Hans-Jürgen Nadler) auf reges Interesse. Zum Schluss ergriff Herr Schweiger nochmals das Wort und bedankte sich im Namen der Schule bei Robert Müller mit einem Präsent für die seit Jahren hervorragend geleistete Arbeit.

Autor: Hans-Jürgen Nadler, StR

London-Aufenthalt der Berufsschule

Gruppenfoto vor dem Buckingham Palace

London. Vom 24.11. bis 15.12.2017 nahmen vier Schülerinnen, die als Industriekaufleute ihre Ausbildung absolvieren und sich neben ihrer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin weiterqualifizieren, an einem ERASMUS+ Mobilitätsprojekt – Berufliches Lernen in Europa – teil.

Zusammen mit 23 weiteren Schülerinnen und Schülern der Europaberufsschule Weiden besuchten sie drei Wochen das „College of Central London“ und lernten – neben vielen Sehenswürdigkeiten – auch die Kultur des Landes besser kennen. Außerdem konnten die Schülerinnen ihre Sprachkenntnisse sehr gut weiterentwickeln.

Die Gruppe beschäftigte sich im College mit wirtschaftlichen und kulturellen Themen „in the classroom“ und unternahm zahlreiche „study tours“, unter anderem zu Sky TV, wo ein Austausch mit den Trainees des Unternehmens erfolgte. Dabei konnten unsere Schülerinnen ihre Ausbildungsbetriebe und den Ablauf ihrer Ausbildung in Deutschland präsentieren. Ein weiteres Highlight war der Besuch einer Gerichtsverhandlung und nach dem Unterricht hatte die Gruppe jeden Tag noch Zeit, London auf eigene Faust zu erkunden.

Als dann am 15.12.2017 der Tag der Abreise kam, wären viele Teilnehmer gerne noch ein bisschen länger geblieben. London ist eine großartige Stadt mit vielen interessanten Ecken und natürlich auch vielen interessanten Menschen. Alle waren sich einig, dass sich dieser Aufenthalt auf jeden Fall gelohnt hat und dass sie London mit Sicherheit ein weiteres Mal besuchen werden.

Autor: Veronika Spreitzer, StRin

Gallerie

Industriekaufleute zu Besuch bei der Audi AG in Ingolstadt

Schüler bei Audi

Ingolstadt/Kelheim. Um die im Unterricht erlernten Inhalte in ihrer praktischen Umsetzung hautnah zu erleben, besuchten die Industriekaufleute im 2. Ausbildungsjahr die Audi AG in Ingolstadt. Bei der mehrstündigen Führung durch die Produktion wurde den Schülern ein weitreichender Einblick in die verschiedensten Bereiche eines Automobilproduzenten gewährt.

Anhand des Herstellungsprozesses eines Audi A3 konnten wir auf dem Weg vom Karosseriebau bis hin zur Endmontage alle Stufen der Entstehung eines PKWs nachvollziehen und an vielen Stellen die im Unterricht erlernten Theorien in der praktischen Anwendung beobachten.

Während im Bereich der Logistik vor allen Dingen die Just-in-time- bzw. Just-in-Sequence-Lieferungen im Vordergrund standen, fanden wir im Qualitätsmanagement verschiedenste Formen der Qualitätssicherung vor. Neben den Klassikern Vier-Augen-Prinzip und job-rotation konnten wir bei der Audi AG beispielsweise auch die praktische Umsetzung des Poka Yoke-Prinzips entdecken.

Um „unglückliche Fehler zu vermeiden“ wurden hier die verschiedenen Teile zusätzlich zu ihren Teile-Nummern noch anhand von Städtenamen unterschieden – hier entdeckten wir neben den Großstädten wie München und Nürnberg auch die Orte Kelheim, Mainburg und Neustadt.

Autor: Birgit Kuffer, StRin

Berufsschule
Kelheim

Schützenstraße 30
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Tel.: 09441/ 29760
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FOSBOS
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