Landesentscheid Raumausstatter 2018

Bester bayerischer Raumausstattergeselle in Mainburg gesucht

Bild 2Die drei Teilnehmerinnen (von links Simone Hagl, Carolin Lindner und Frances Wolf) mit den Prüfern und Offiziellen von links: Georg Singerl, Prüfer, Helmut Pongratz, Innungsobermeister, Ludwig Rehm, Prüfer, Matthias Kühne, Stellvertretender Prüfungsvorsitzender München, Christian Bäuerle, Prüfer und Kathrin Stempfhuber HWK Regensburg.

Mainburg. An der Berufsschule in Mainburg fand vergangenen Freitag der Landesentscheid im Raumausstatter-Handwerk statt. Nicht leicht hatten es die Prüfer aus den drei Kammern mit Schulen, an denen Raumausstatter beschult werden, den Sieger zu ermitteln. Georg Singerl (Mainburg), Christian Bäuerle (München) und Ludwig Rehm (Forchheim) wurden dabei von Kathrin Stempfhuber von der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz aus Regensburg unterstützt.

In sieben Stunden mussten die drei Kammersiegerinnen Carolin Linder (Schwaben), Frances Wolf (Mittelfranken) und Simone Hagl (Oberbayern) ihr Können unter Beweis stellen.

Geprüft wurden die jungen Handwerkerinnen in allen vier Bereichen des Raumausstatterhandwerks. So galt es, ein Sitzelement mit einem Polster zu beziehen, eine Intarsienarbeit aus Linoleum zu erstellen, eine Wandfläche zu tapezieren mit Einarbeitung einer Borte sowie einen Flächenvorhang zu konfektionieren.

Hauchdünn war dann am Abend das Ergebnis. Carolin Linder aus Attensteig gewann schließlich vor Simone Hagl aus Böhmfeld und Frances Wolf aus Erlangen. Der Abstand zwischen den Plätzen betrug jeweils nur 0,5 von 100 möglichen Punkten. Man darf nun gespannt sein, wie sich Carolin Linder als Vertreterin des bayerischen Raumausstatterhandwerks bei der deutschen Meisterschaft in Bremen schlagen wird. Weiterhin hat sie als Landessiegerin ein Anrecht auf eine Begabtenförderung in Höhe von 6.000 Euro.

Beeindruckt von den bestens ausgestatteten Werkstätten in Mainburg zeigten sich auch die Mitglieder des Berufsbildungsausschusses der Raumausstatter. Sie hatten extra ihre Versammlung, unter Führung des Innungsobermeisters Helmut Pongratz, nach Mainburg verlegt um den Leistungswettbewerb zu verfolgen.

Bild1Die stolze Siegerin Carolin Linder mit ihren Meisterstücken.

Autor: Walter Grimm, StD

Zurück zur Natur - Apfelernte in Mainburg

Apfelernte 1Ethikklassen der Außenstelle Mainburg schütteln 400 kg Äpfel und Birnen von den Bäumen im Schulgarten.

Mainburg. In den Ethikklassen der 12. Klassen standen Anfang des Schuljahres philosophische Fragestellungen auf dem Lehrplan. Eine erst Übungsfrage lautete: Gehört der Mensch noch zur Natur? 

Bei dieser Frage schweiften die Blicke der Teilnehmer aus dem Fenster in den Schulgarten, wo Unmengen von Äpfeln und Birnen gerade noch an den Bäumen hingen ̶ oder eben schon im Gras zu faulen anfingen. Also beschlossen die Schüler zu handeln statt weiter zu philosophieren…

Eine Woche später waren alle verfügbaren Ethikklassen unter der Leitung von Philipp Dobroschke bei der Apfelernte im Mainburger Schulgarten im Einsatz. Alle Apfel- und Birnbäume auf dem Schulgelände wurden kräftig geschüttelt und sämtliches Obst in Kisten gefüllt, gewogen und verladen. Insgesamt 400 kg wurden von den Ethikschülern der Bau-, Schreiner und Sattlerklassen gerntet.

Die eigentlichen Initiatoren des Projekts, Schüler der Raumausstatter- und Fahrzeuginnenausstatterklassen, durften die Ernte schließlich mit ihrem Lehrer zur Mosterei Edith Kollmannsberger nach Iglthal bei Volkenschwand fahren.

Dort werden die Äpfel und Birnen in den nächsten Tagen zu herrlich frischem Saft verarbeitet, der künftig Schülern und Lehrern zur Verfügung stehen soll. So kommen Mensch und Natur wieder zusammen.

ApfelernteHandverlesene Äpfel garantieren einen guten Saft.
ApfelernteDie Schüler der Bauklasse nach dem ersten Erntedurchgang.
ApfelernteÄpfel und Birnen zusammenzählen: eine gewissenhafte Arbeit an der Waage ist gefordert.
ApfelernteVerladen der Äpfel bevor es weiter geht zur Birnenernte...
ApfelernteDie Erntemannschaft der Schreiner mit rund 300 kg Äpfeln.
ApfelernteVorsicht! Birnen im freien Fall.
ApfelernteDie Sattler machen die komplette Ernte fertig zum Transport.
ApfelernteDas Transportteam mit Lehrer Philipp Dobroschke an der Mosterei Edith Kollmannsberger.

Autor: Philipp Dobroschke, StR

Ein Extra Dank an unseren Chor

Chor MainburgDie Gesangstalente der diesjährigen Raumausstatter- und Sattler-Abschlussklassen.

Mainburg. Jedes Jahr opfern die Schülerinnen und Schüler aus den Raumausstatter- und Sattler-Klassen während der letzten regulären Unterrichtswochen und dann sogar noch während der Prüfungswoche ihre Freizeit, um Lieder für den ökumenischen Gottesdienst zur Abschlussfeier einzustudieren.

Bemerkenswert ist, dass sich der Chor jeweils nur für diesen einen Auftritt bildet und weitgehend eigenverantwortlich organisiert wird. Unser Fachlehrer Herr Stephan Meier unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei immer tatkräftig in seiner Freizeit.

Allen Beteiligten gebührt an dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank und großes Lob!

Autor: Wolfgang Steger, StD

Tag der offenen Tür im "größten Hotel" in Mainburg

Bild1Das Wohnheim umgeben von Grünanlagen.

Mainburg. Mit diesen Worten begrüßte Landrat Martin Neumeyer die Gäste am Hopfenfest-Sonntag zum Tag der offenen Tür im Schülerwohnheim Mainburg. Anlass war die kürzlich abgeschlossene Sanierung von Grund auf. Die Maßnahme ließ sich der Landkreis 350.000 Euro kosten.

Bild2Der neu und hell gestaltetete Speiseraum.

 

Feintäschner, Säckler, Reitsportsattler, Autosattler, Fahrzeuginnenausstatter und Raumausstatter. Die Auszubildenden dieser seltenen und exklusiven Berufe werden an der Staatlichen Berufsschule in Mainburg unterrichtet. Das nahegelegene Mainburger Schülerwohnheim gibt den Schülerinnen und Schülern während der Blockbeschulung einen Anlaufpunkt. Auch Teilnehmer der überbetrieblichen Lehrgänge und Meisterschüler finden hier während der Ausbildungszeit ein Zuhause.

„Unsere Schüler kommen aus ganz Deutschland zu uns, darauf sind wir schon etwas stolz“, so Heimleiter Peter Brandl.

Mit einer Kapazität von 150 Betten, Vollverpflegung sowie pädagogischer Unterstützung durch die Heimleitunmg erhalten die Auszubildenden hier ein Rundum-Sorglos-Paket, bei dem auch ein Freizeitprogramm, wie z.B. Fußball, Tischtennis, Billard und Fitnessraum inklusive sind.

„Die vor kurzem abgeschlossenen Sanierungsarbeiten durch den Landkreis Kelheim werten das gesamte Gebäudekonzept zusätzlich auf, was uns allen sehr zugute kommt“, so Brandl.

Bild3In der vorderen Reihe das pädagogische Personal; dahinter das Küchenteam.

Bild4Jedes Zimmer ist mit anderen Tapeten freundlich gestaltet.

 

Bild5Jeder Schüler hat ein eigenes Waschbecken.


Bild7
Jeder Trakt hat einen individuell getalteten Aufenthaltsraum mit Fernseher.

Bild8Im Sommer verleitet eine Sitzgruppe im Freien zum Verweilen.

Bild9Gelegenheit zum Streetball spielen.

Bild10Eine der Freizeitmöglichkeiten; ein Kickerkasten.

Bild11Auch eine Kegelbahn gehört zum Wohnheim.

Autoren: Markus Dörner und Walter Grimm

"Juden im Fußball" - ein Ausstellungsbesuch am Gymnasium Mainburg

Ausstellung

Mainburg. Die Schüler der 10 Klassen in den Berufen Sattler, Raumausstatter und Fahrzeuginnenausstatter besuchten an zwei Tagen in den Fächern Religion und Ethik die Ausstellung „Juden im Fußball“. Dabei wurden sie von Schülern des Gymnasiums über deren Forschungsergebnisse informiert, die diese im Rahmen eines P-Seminars zusammengetragen hatten.

Die Ausstellung berichtet sowohl über die bedeutende Rolle jüdisch-deutscher Fußballer und Fußballfunktionäre und deren Schicksal im Nationalsozialismus, als auch über Antisemitismusvorfälle im Fanwesen des aktuellen deutschen Fußballs.

Autor: Philipp Dobroschke, StR

Berufsschule
Kelheim

Schützenstraße 30
93309 Kelheim
Tel.: 09441/ 29760
Fax: 09441/ 297658

Außenstelle
Mainburg

Ebrantshauser Straße 2
84048 Mainburg
Tel.: 08751/ 86620
Fax: 08751/ 866242

FOSBOS
Kelheim

Schützenstraße 30
93309 Kelheim
Tel.: 09441/ 29760
Fax: 09441/ 297658

Wirtschaftsschule
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