Schwedische Gäste am BSZ Kelheim: Austausch bringt neue Perspektiven

Teilnahme der schwedischen Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrkräfte am deutschen Unterricht (hier HwE)

KELHEIM. Im Rahmen des Erasmus+-Programms durfte die Berufsfachschule für Kinderpflege am BSZ Kelheim kürzlich internationale Gäste begrüßen: Sieben Schülerinnen und Schüler des Hultsfreds Gymnasiums aus Südschweden – unweit von Vimmerby, bekannt aus den Geschichten Astrid Lindgrens – verbrachten gemeinsam mit zwei Lehrkräften mehrere Tage in Niederbayern.

Die schwedischen Jugendlichen besuchen an ihrer Heimatschule das sogenannte „Barn- och Fritidsprogramm“, ein Ausbildungszweig im Bereich Kinder- und Freizeitpädagogik, der inhaltlich mit der Kinderpflegeausbildung in Kelheim vergleichbar ist. Entsprechend groß war das Interesse an den Einblicken in den deutschen Schulalltag.

Von Montag bis Mittwoch nahmen die Gäste am Unterricht in verschiedenen Klassen teil und erhielten so ein breit gefächertes Bild der Ausbildung. Auf dem Stundenplan standen unter anderem Musik, mathematisch-naturwissenschaftliche Erziehung, Hauswirtschaft sowie Pädagogik und Psychologie. Auch Sport, Methodenlehre und Säuglingsbetreuung wurden besucht. Die Vielfalt der Fächer vermittelte den schwedischen Schülerinnen und Schülern einen umfassenden Eindruck der praxisorientierten Ausbildung am BSZ Kelheim.

Gemeinsames Essen der selbstgekochten Speisen

Neben dem Schulalltag kam auch das kulturelle Programm nicht zu kurz: Am Nachmittag standen Ausflüge zur Weltenburger Enge und nach Regensburg auf dem Plan. Den Abschluss des Aufenthalts bildete ein gemeinsames Abendessen in Kelheim, bei dem alle Beteiligten die vergangenen Tage Revue passieren ließen.

Die Begegnung war für beide Seiten ein voller Erfolg. In englischer Sprache tauschten sich die Jugendlichen rege über ihre Schulen, Länder und persönlichen Erfahrungen aus. Besonders spannend waren dabei auch Einblicke in das schwedische Schulsystem: So erfuhren die Kelheimer Schülerinnen und Schüler unter anderem, dass Lehrkräfte in Schweden selbst festlegen können, wann ihr Unterricht stattfindet und wie lange einzelne Unterrichtseinhei­ten dauern.

Ausflug nach Regensburg mit Shopping in den Arcaden

Der Kontakt zwischen den beiden Schulen entstand über eine eTwinning-Partnerschaft, also einen digitalen Schüleraustausch. Ein bereits bestehendes Netzwerk aus früheren Projekten führte schließlich dazu, dass die schwedische Schule im Rahmen von Erasmus+ den Austausch nach Kelheim organisierte. Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreich die Kombination aus digitaler Zusammenarbeit und europäischen Förderprogrammen reale Begegnungen ermöglichen kann.

Für alle Beteiligten waren die Tage eine bereichernde Erfahrung – fachlich, kulturell und persönlich. Der Austausch hat nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch gezeigt, wie wertvoll internationale Begegnungen im Bildungsbereich sind.

Kontakt:

Simone Mittermeier, StRin

Koordinatorin für außerschulische Kontakte

Abschlussfeier der Berufsfachschule für Kinderpflege am BSZ Kelheim

Die besten Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschule für Kinderpflege in Kelheim.

Kelheim. Am 22.07.2025 verwandelte sich die Aula des Beruflichen Schulzentrums Kelheim in ein Märchenparadies: fliegende Drachen über dem Eingang, Rosenranken an den Treppengeländern und ein selbst gebasteltes Märchenschloss. Grund dafür war die Abschlussfeier der Berufsfachschule für Kinderpflege. Die 38 Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler hatten die Aula liebevoll bis ins kleinste Detail dekoriert und versetzten die anwesenden Gäste damit in Entzückung.

 Landrat Martin Neumeyer freut sich zusammen mit Preisträgerin Eva Waldhier, Schulleiter OStD Hubert Ramesberger und dem leitenden Regierungsschuldirektor Reiner Sagstetter (v.l.n.r.) über die Verleihung des Staatspreises.

Das Motto der diesjährigen Abschlussfeier bildete das Zitat Astrid Lindgrens: „Lass dich nicht unterkriegen, sei frech, wild und wunderbar.“ Die stellvertretende Schulleiterin Frau StDin Yvonne Ruscheinsky griff diesen Ausspruch in ihrer Begrüßungsansprache auf. „Dieses Zitat bringt auf den Punkt, was Sie auszeichnet, liebe Absolventinnen und Absolventen. Denn Kinderpflege ist weit mehr als Wickeln, Basteln oder Trösten. Es ist Beziehungsarbeit auf höchstem Niveau. Es ist tägliche Bildungsarbeit, Fürsorge, Verantwortung. Ein Versprechen, jedes Kind so anzunehmen, wie es ist – einfach frech, wild und wunderbar“, so Ruscheinsky. Dabei richtete sie ihre Worte direkt an die jungen Erwachsenen: „Sie sind nun staatlich geprüfte Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger – ein Titel, der Respekt verdient. Sie erfüllen eine Nachfrage, die unsere Gesellschaft und insbesondere unser Landkreis dringend braucht.“ Ruscheinsky verwies damit auf die Wichtigkeit des Berufs der staatlich geprüften Kinderpflegerin bzw. des staatlich geprüften Kinderpflegers.

 StRin Alena Brandl (rechts) verlieh die Europässe an die Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger.

Grußworte der Ehrengäste

Der leitende Regierungsschuldirektor der Regierung von Niederbayern, Herr Reiner Sagstetter, gratulierte den Abschlussschülerinnen und -schülern in seiner Ansprache - auch im Namen des Regierungspräsidenten Rainer Haselbeck - zu ihren hervorragenden Leistungen. „Sie haben viel gelernt, Durchhaltevermögen bewiesen, Ihre persönlichen Kompetenzen weiterentwickelt sowie Ihre Selbstreflexion geschult und damit einen Beruf erworben, der auf dem Arbeitsmarkt unbedingt benötigt wird. Seien Sie sich der verantwortungsvollen Aufgabe bewusst, dass Sie jungen Kindern in ihrer frühesten Lebensphase als Vorbild dienen“, so Sagstetter. Zum Abschluss seiner Rede wünschte er den Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern, dass die Kinder, die sie betreuen, sie immer in guter Erinnerung behalten werden.

Landrat Martin Neumeyer beglückwünschte die jungen Erwachsenen zu ihrem bestandenen Abschluss und erläuterte ebenfalls, dass die Begleitung von Kindern etwas ganz Besonderes sei, das die Kinder sehr präge. Zudem hob er in seiner Rede nochmals die Bedeutung dieses Berufs in Zeiten des Fachkräftemangels hervor. „Wir brauchen euch“, brachte es Neumeyer auf den Punkt.

Neben dem leitenden Regierungsschuldirektor Sagstetter und Landrat Neumeyer sprach auch Manuel Lorenz, zweiter Vorstand des Fördervereins des BSZ Kelheim, den Absolventinnen und Absolventen seine Glückwünsche zu ihrer hervorragenden Leistung aus. „Mit Ihrem erfolgreichen Abschluss stehen Ihnen nun alle Türen offen“, betonte Lorenz.

Auch die Vertreterinnen der Schülerschaft Reike Bajrami (Klasse BKP 11a) und Luisa Kolb (Klasse BKP 11b) ließen es sich nicht nehmen, einige Worte an die Gäste und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu richten. In ihrer Rede brachten sie ihre Dankbarkeit gegenüber Lehrern, Praktikumsanleitern, Eltern und Mitschülern zum Ausdruck. Sie betonten die gemeinsamen Erlebnisse und den Zusammenhalt während der Schulzeit und beendeten ihre Rede mit der Aufforderung an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler: „Lasst uns den Moment genießen! Lasst uns feiern!“

Rede des Schulleiters

OStD Hubert Ramesberger freute sich als Schulleiter besonders, diesen großartigen Tag der Zeugnisverleihung mit den ehemaligen Schülerinnen und Schülern zusammen begehen zu können und hatte während seiner Ansprache sogar das inoffizielle Schulmaskottchen der Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger – ein blaues Axolotl-Kuscheltier – neben sich am Rednerpult sitzen. „Das Axolotl ist ein faszinierendes Tier, das so wunderbar zu Ihnen passt“, so Ramesberger. Dabei zitierte er aus dem WWF-Tierlexikon: „Das Axolotl bleibt sein Leben lang im Larvenstadium, behält seine jugendliche Erscheinung und ist doch vollkommen. Es kann sich regenerieren, bleibt neugierig und ist selten, fast einzigartig – so wie Sie. Behalten Sie sich Ihren Axolotl-Mut sowie Ihre Leidenschaft für die Kinderpflege bei!“

OStD Ramesberger bedankte sich außerdem bei den Praktikumsanleiterinnen und -anleitern sowie bei den Lehrkräften für ihre engagierte Arbeit mit den jungen Menschen. Auch an den leitenden Regierungsschuldirektor der Regierung von Niederbayern Reiner Sagstetter, Landrat Martin Neumeyer, die Kreisräte sowie an den zweiten Vorsitzenden des Fördervereins Manuel Lorenz richtete er seinen Dank für die wertvolle Unterstützung. „Dass Sie heute hier sind, zeigt: Kinderpflege ist keine Nebensache. Sie ist zentrale Bildungs- und Beziehungsarbeit und verdient die Aufmerksamkeit, die wir heute gemeinsam zeigen“, erläuterte Ramesberger. Landrat Neumeyer verlieh der Schulleiter als besonderes Dankeschön ein zweites Exemplar des Schulmaskottchens der Berufsfachschule für Kinderpflege. „Sie tragen nicht nur die Verantwortung für die finanzielle und strukturelle Ausstattung unserer Schule, sondern Sie tragen auch das Herz am rechten Fleck. Sie zeigen Präsenz, interessieren sich für unsere Arbeit und für die Menschen an unserer Schule“, schloss Ramesberger seine Rede.

Ehrung der Jahrgangsbesten und Zeugnisausgabe

Im Anschluss an die Grußworte wurden die besten Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. Manuel Lorenz überreichte im Namen des Fördervereins Preise an Luisa Kolb und Raghad Rabbata. Es folgten die Preise des Landkreises Kelheim - übergeben von Landrat Martin Neumeyer - an Kira Einsle und Annamaria Csízik. Eva Waldhier bekam für ihre herausragenden Ergebnisse den Staatspreis vom leitenden Regierungsschuldirektor der Regierung von Niederbayern, Reiner Sagstetter, verliehen.

Zum Ende der Feier erfolgte die Zeugnisvergabe an alle staatlich geprüften Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger. Zudem erhielten zehn Schülerinnen und Schüler von StRin Alena Brand einen Europass für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Erasmus+-Fahrt nach Malta - ein Zertifikat, das als Anerkennung und Nachweis ihrer erworbenen Kenntnisse während des Auslandspraktikums dient.

Außergewöhnlich an dieser Feier war, dass die Absolventinnen und Absolventen diese selbst geplant und gestaltet haben. So gab es mehrere Musikstücke, die von Musiklehrerin Julia Leyrer auf dem Klavier und Jugendsozialarbeiter Patrik Stemmer an der Gitarre begleitet wurden, Body Percussion (eine Musikform, bei der der eigene Körper als Rhythmusinstrument genutzt wird) und auch einen Sketch, in dem die ehemaligen Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildungsjahre mit ihren Lehrkräften Revue passieren ließen. Unterstützt wurden sie dabei von den 10. Klassen der Berufsfachschule für Kinderpflege.

Nach der Abschlussfeier schloss sich ein geselliges Beisammensein mit Sekt, kalten Getränken, leckerem Eis von der Eisdiele „Dolce Vita“ aus Abensberg sowie einem üppigen und abwechslungsreichen Buffet an, das die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Kinderpflege selbst zubereitet hatten.

Autorin: Simone Mittermeier, StRin

Grenzenloses Lernen: Kinderpflege-Auszubildende im Austausch mit Finnland

Von der Stiftung Jugendaustausch Bayern gefördertes Pilotprojekt stärkt interkulturelle Kompetenzen und bereichert die pädagogische Praxis

Start in das Abenteuer Finnland!

Kouvola. Mit wertvollen Erfahrungen und neuen Perspektiven kehrten die angehenden Kinderpflegerinnen und -pfleger des Beruflichen Schulzentrums Kelheim sowie der Berufsschulen aus Dinkelsbühl-Rothenburg o. d. Tauber, München-Land, Rosenheim und Dachau von ihrem einwöchigen Austauschprogramm in Finnland zurück. Vom 18. Mai bis 24. Mai 2025 arbeiteten die bayerischen Auszubildenden eng mit ihren finnischen Kolleginnen und Kollegen in Kouvola zusammen und erhielten tiefe Einblicke in das international renommierte finnische Bildungssystem. Die Stiftung Jugendaustausch Bayern unterstützte das Projekt finanziell sowie konzeptionell.

 Stadtrallye durch Helsinki

Der Austausch ermöglichte den Teilnehmenden, sich intensiv mit verschiedenen pädagogischen Ansätzen und Methoden auseinanderzusetzen. In gemischten deutsch-finnischen Teams beobachteten und dokumentierten sie die Schulvorbereitung in finnischen Einrichtungen, erarbeiteten gemeinsam einen Fach- und Erfahrungsbericht und reflektierten die interkulturellen Unterschiede in der Erziehung.

 Schuhsalat mit finnischen Schülerinnen und Schülern

"Was mich besonders beeindruckt hat, war der ganzheitliche Ansatz in der finnischen Frühpädagogik und wie viel Freiraum die Kinder beim selbstbestimmten Lernen bekommen. Diese Erfahrungen werde ich definitiv in meine künftige Arbeit als Kinderpfleger einbringen," berichtet Vanessa, Kinderpflegeschülerin an der Berufsfachschule für Kinderpflege Kelheim."Auch der persönliche Austausch mit den finnischen Kolleginnen und Kollegen war unglaublich bereichernd – wir haben nicht nur fachlich, sondern auch menschlich viel voneinander gelernt."

Der internationale Jugendaustausch, ermöglicht durch die enge Zusammenarbeit der beteiligten Schulen und die großzügige Unterstützung der Stiftung Jugendaustausch Bayern, bot den Teilnehmenden zahlreiche Vorteile für ihre persönliche und berufliche Entwicklung. Die direkte Konfrontation mit einem anderen Bildungssystem regte sie zur kritischen Reflexion an und ließ sie ihr eigenes pädagogisches Handeln hinterfragen. Die interkulturelle Zusammenarbeit stärkte ihre Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie ihr Verständnis für kulturelle Vielfalt. Kompetenzen, die in einer zunehmend diversen Bildungslandschaft immer wichtiger werden.

"Die Begeisterung und Offenheit, mit der unsere Auszubildenden den Austausch gestaltet haben, war beeindruckend. Sie haben viel über das finnische Bildungssystem gelernt," erklärt Alena Brandl, Lehrkraft des Beruflichen Schulzentrums Kelheims. "Diese Art des praktischen, interkulturellen Lernens ist durch keine theoretische Ausbildung zu ersetzen und wird die Qualität der pädagogischen Arbeit unserer zukünftigen Fachkräfte nachhaltig bereichern."

Neben dem fachlichen Programm in den Bildungseinrichtungen lernten die Teilnehmenden bei Exkursionen und gemeinsamen Freizeitaktivitäten die finnische Kultur kennen und knüpften persönliche Freundschaften. Die 2021 von der bayerischen Staatsregierung gegründete Stiftung Jugendaustausch Bayern kommt hiermit ihrem Ziel „Internationaler Jugendaustausch für ALLE Jugendlichen in Bayern" näher. Besonders im Bereich der beruflichen Bildung möchte die Stiftung neue Wege gehen und mit diesem Pilotprojekt andere Bildungseinrichtungen sowie Träger für internationale Jugendbegegnungen motivieren.

Über die Stiftung Jugendaustausch Bayern

„Internationaler Jugendaustausch für ALLE Jugendlichen in Bayern" – dieser Grundsatz leitet die Arbeit der Stiftung Jugendaustausch Bayern. Seit der Gründung durch die bayerische Staatsregierung im Jahr 2021 verfolgt sie das Ziel, jedem Jugendlichen während seiner Schul- oder Ausbildungszeit einen internationalen Austausch zu ermöglichen. Der Ansatz basiert auf dem Dreiklang Vernetzen, Informieren und Fördern. Ein besonderer Fokus liegt auf der gezielten Unterstützung bislang unterrepräsentierter Gruppen – insbesondere Jugendlichen an Mittel-, Real-, Förder- und beruflichen Schulen –, die bisher nur selten an internationalen Austauschen teilnehmen. Die Stiftung initiiert und entwickelt innovative Austauschprojekte und -programme, um neue Impulse zu setzen und weitere Träger für internationale Jugendbegegnungen zu gewinnen. Mehr Informationen unter: https://jugendaustausch.bayern/

Kontakt: Terry-Ann Branch, , Tel.: 0157 86603801

Autor: Terry-Ann Branch

Märchenhaftes Miteinander: Berufsfachschule für Kinderpflege Kelheim initiiert kreatives Projekt mit Kindergarten

Kelheim. Ein Hauch von Märchen lag am Vormittag über der Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums Kelheim. Im Rahmen eines praxisnahen Schulprojekts der Berufsfachschule für Kinderpflege begrüßten die Schülerinnen und Schüler die Kinder des Kinderhauses an der Donau zu einem liebevoll gestalteten Mitmach-Programm.

Das Projekt entstand im Fach „Praxis- & Methodenlehre“ (PuM), in dem der Fokus dieses Schuljahres auf dem Thema „Teamarbeit“ liegt. Ziel war es, dass die angehenden Kinderpflegerinnen und -pfleger selbstständig ein Projekt konzipieren, planen und schließlich durchführen – vom ersten Brainstorming bis zur praktischen Umsetzung.

In Kleingruppen entwickelten die Schülerinnen und Schüler zunächst unterschiedliche Projektideen, die sie anschließend ihren Mitschülerinnen und Mitschülern präsentierten. In einer demokratischen Abstimmung entschied sich die Klasse schließlich für das Thema „Märchen“ – ein Klassiker, der bei Kindern stets gut ankommt und kreative Gestaltungsmöglichkeiten bietet.

Das Märchenprojekt nahm rasch Gestalt an: Die Jugendlichen organisierten eine Bastelstation, bei der märchenhafte Figuren entstanden, und einen Bewegungsparcours in der Turnhalle. Auch für eine kindgerechte Verpflegung war gesorgt. Besonders hervorzuheben ist die Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler: Sie übernahmen nicht nur die Programmgestaltung, sondern auch die Kontaktaufnahme mit dem Kindergarten, klärten organisatorische Fragen und stimmten den Ablauf eng mit den Erzieherinnen und Erziehern ab.

Die betreuende Lehrkraft, Studienrätin Alena Brandl, zeigte sich stolz über das Engagement und die Kreativität ihrer Klasse: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, dass sie nicht nur theoretisch über Teamarbeit Bescheid wissen, sondern sie auch mit Leben füllen können.“

Das Projekt wurde nicht nur von den Kindern des Kinderhauses begeistert aufgenommen – auch für die zukünftigen Kinderpflegerinnen und -pfleger war es eine wertvolle Erfahrung mit echtem Praxisbezug. Als Teil der Schulaufgabenbewertung stellt es zudem einen wichtigen Baustein ihrer Ausbildung dar.

Solche Kooperationen zwischen Schulen und Kindergärten fördern nicht nur den fachlichen Austausch, sondern stärken auch die soziale Kompetenz und die Motivation der jungen Auszubildenden – und bringen ganz nebenbei ein wenig Märchenzauber in den Schulalltag.

Autorin: Simone Mittermeier, StRin

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