Ausbildungsende. Und jetzt?

Kelheim. Bei den 12. Klassen der Kaufleute für Büromanagement stehen bald die Abschlussprüfungen an und so stellt sich für die Schülerinnen und Schüler die Frage, wie es für sie nach der Ausbildung weitergeht. Aus diesem Grund durften die Klasse KBM 12a und die Klasse KBM 12b auch in diesem Jahr Herrn Oguntke von der Agentur für Arbeit Regensburg im Unterricht begrüßen. In einem sehr anschaulichen und informativen Vortrag zeigte Herr Oguntke dabei verschiedene Wege für die Zeit nach der Ausbildung auf.


Besonders wenn die Ausbildung nicht in einer Übernahme endet oder man sich beruflich neu orientieren möchte, stehen die Schülerinnen und Schüler vor wichtigen Entscheidungen. Hierfür zeigte Herr Oguntke Informationswege über die Homepage der Agentur für Arbeit oder persönlich über Kontaktpersonen auf. Darüber hinaus hatte er praktische Tipps bezüglich der Arbeitsplatzsuche.

Herr Oguntke stellte den Auszubildenden auch verschiedene Wege der Qualifizierung vor, beispielsweise Fortbildungen der Agentur für Arbeit. Wiederum hatte der Fachmann im Zuge dessen wichtige Hinweise, so beispielsweise dazu, wann die jeweiligen Maßnahmen zeitlich geeignet sind. Die Auszubildenden hatten zudem die Möglichkeit individuelle Fragen zu klären.

Wir bedanken uns nochmals auf diesem Wege für den Besuch und wünschen unseren Schülerinnen und Schülern weiterhin viel Erfolg bei der Zukunftsplanung.

Autorin: Teresa Hüttinger, StRin

Erste Tablet-Klasse am BSZ Kelheim: Die Bank 10 macht vor, wie's geht!

Bild1v. l. n. r. StRin Teresa Hüttinger, StR Hans-Jürgen Nadler, OStR Martin Schweiger, OStRin Maria Auer, OStR Florian Kiemeier, StD und mBDB Martin Fritz

Kelheim. Yusa wirkt etwas überrascht, als er vom Klassenlehrer plötzlich aufgefordert wird, seine Präsentation von seinem Sitzplatz aus an die Wand zu projizieren. Aufmerksam verfolgen seine Mitschülerinnen und Mitschüler Yusas Ausführungen und geben ihm Rückmeldungen zu seiner Ausarbeitung. Weil die Auszubildenden drahtlos vernetzt sind, kann jeder seine Ergebnisse kurzerhand an die Wand projizieren. Yusa lernt Bankkaufmann bei der Raiffeisenbank Kreis Kelheim und besucht das Berufliche Schulzentrum in der Kreisstadt, wo es seit diesem Schuljahr an der kaufmännischen Berufsschule die erste reine Tablet-Klasse im Bankbereich gibt.

Bild2"Schüler der KBa 10, erarbeiten sich kollaborativ Fachinhalte mit ihren Tablets.

Sichergestellt wird die Finanzierung der Schülergeräte durch die Sparkassen und Genossenschaftsbanken im Landkreis Kelheim, was Schulleiter OStD Johann Huber sehr freut.

Bild3"

Dass die Auszubildenden in diesem Beruf eine Vorreiterrolle am Beruflichen Schulzentrum einnehmen, ist vor allem den Anforderungen geschuldet, die der Ausbildungsberuf mit sich bringt. „Die Bankenbranche befindet sich in einem immensen Wandel. Dabei spielt der Einsatz digitaler Technik in der Gestaltung der Kundenbeziehung eine immer bedeutendere Rolle für Kreditinstitute. Neben der persönlichen Betreuung bestehen die Kunden der Banken heutzutage auch vermehrt auf elektronische Anwendungen bei der Abwicklung ihrer Bankgeschäfte. Die digitale Filiale mit der Möglichkeit der Videoberatung, der Videoidentifikation oder auch das Online-Banking ist inzwischen nicht mehr aus dem Berufsalltag wegzudenken. Daher erwarten unsere Ausbildungsbetriebe einfach, dass wir zeitgemäßen Unterricht machen, der den Schülern einen echten Mehrwert bietet“, so StR Hans-Jürgen Nadler, Ansprechpartner für die Ausbildungsbetriebe im Bankbereich.

Bild4"Lena Heinrich...
Bild5"...und Thomas Scharlach präsentieren mit Hilfe ihrer Tablets die erarbeiteten Arbeitsergebnisse.

Für die unterrichtenden Lehrkräfte bedeutet das, dass die angehenden Bankkaufleute lernen, verantwortlich mit digitalen Medien umzugehen und der Unterricht so aufgebaut ist, dass die Auszubildenden die Möglichkeiten der digitalen Technik im Praxisalltag klug einsetzen können.

Bis dahin war es allerdings ein weiter Weg. Im Vorfeld standen unter anderem ein Besuch der Europa-Berufsschule Weiden mit dem Ziel, sich über das Konzept und die konkrete Umsetzung einer Tablet-Klasse zu informieren. Darüber hinaus waren zahlreiche Fortbildungen im Hinblick auf die zu verwendenden Tools und Programme zu absolvieren. Zudem wurde ein Regelwerk für die Schülerinnen und Schüler ausgearbeitet, das den sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit den digitalen Endgeräten sicherstellt. „Das Ablenkungspotenzial durch Spiele, soziale Netzwerke oder Nachrichten ist somit wesentlich geringer, als viele Skeptiker angenommen haben“, zeigen sich die unterrichtenden Lehrkräfte überrascht. Die Auszubildende Sophia berichtet, dass sie sich schnell an die Verwendung der Tablets im Unterricht gewöhnt hat und nicht mehr darauf verzichten würde: „Auch wenn es zu Beginn einmal technische Hürden zu meistern gab, so haben uns die Lehrer wo es ging unterstützt.“

Die positiven Eindrücke bestätigt auch OStRin Maria Auer, die als Abteilungsleiterin die Idee federführend vorangetrieben hat. „In den ersten Monaten haben wir wirklich sehr gute Erfahrungen mit dieser Art des Unterrichts gemacht. Die Betriebe, die Kollegen und vor allem die Schüler unterstützen unser Vorhaben mit großem Engagement.“

Um auch gegenseitig von den Erfahrungen im digitalen Unterricht profitieren zu können, ist es Schulleiter Johann Huber sehr wichtig, dass sich die unterrichtenden Lehrkräfte in regelmäßigen Abständen untereinander austauschen. Um dies sicherzustellen stehen auch feste Besprechungsrunden des Lehrerteams auf der Tagesordnung.

„Ein großer Dank geht auch an die Systemadministratoren unserer Schule, ohne deren Hilfe eine schnelle Umsetzung der Tablet-Klasse nicht möglich gewesen wäre“, so Schulleiter Johann Huber. Weiter erläutert er: „Die Berufsschule setzt dabei auf ein offenes Konzept. Das bedeutet, dass bewusst kein Einfluss auf die Auswahl des Geräteherstellers genommen wird. Lediglich Mindestanforderungen an die technische Ausstattung der Geräte wurden definiert.“

Als digitaler Ordner fungiert dabei das Programm Microsoft OneNote. Arbeitsblätter, Schulbücher, Internetzugang, Kameras und gängige Office-Anwendungen - fast alles, was die Schüler für den Unterricht brauchen, befindet sich in den Tablets. Die Unterrichtsmaterialien sind in Farbe und können mit Microsoft OneNote digital verwaltet, bearbeitet, gespeichert und geteilt werden. Dadurch ergibt sich eine neue Vielfalt an multimedialem, individualisiertem und interaktivem Lernen und die Möglichkeit, von Anfang an des Berufslebens, den verantwortungsbewussten Umgang mit dieser neuen Technik zu vermitteln. „Absolventen, die gerne digital arbeiten, Freude am Umgang mit Menschen haben und über Interesse an Wirtschaftsthemen verfügen, können sich zum Ausbildungsstart 2022 nach wie vor bei den regionalen Kreditinstituten im Landkreis Kelheim bewerben“, weiß Klassenleiter Hans-Jürgen Nadler.

Autor: Hans-Jürgen Nadler, StR

Verbraucherbildung? Alles klar!

Die betreuenden Lehrkräfte mit dem Türschild zur Auszeichnung

Kelheim. Wie bereits in den vergangenen Jahren, gab es auch im Schuljahr 2020/2021 die Möglichkeit am Wettbewerb PARTNERSCHULE Verbraucherbildung Bayern, organisiert durch den VerbraucherService Bayern, teilzunehmen. Es geht dabei darum, dass Schülerinnen und Schüler fit für den Alltag sind und dazu über ausreichend Wissen und Kompetenzen verfügen, insbesondere in den Bereichen Finanzen, Konsum, Medien, Umwelt und Ernährung. Dazu wählen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein Thema aus dem Bereich Verbraucherbildung, setzen sich anschließend eingehend damit auseinander und reichen als Endprodukt einen Videoclip oder ein Plakat ein.

Glückwunsch-Paket mit Auszeichnung, Grußworten und kleinen Präsenten
 

Die Abschlussklassen des Ausbildungsberufes Kaufmann/-frau für Büromanagement arbeiteten dazu im Zuge ihres Unterrichts an dieser Aufgabenstellung. Für den Fachunterricht wurde das Wettbewerbsthema um die Aufgabe erweitert einen eigenen Kurs auf der Lernplattform mebis zu erarbeiten, in dem ein selbst erstelltes Video neben weiteren Informationen, Umfragen, Quizzes, etc. eingebunden ist.

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich eingehend und kritisch mit ihrem Thema auseinander. Sie haben sich überlegt, wie man die Inhalte möglichst anschaulich, interessant und informativ aufbereiten kann und haben sich selbstständig in die Erstellung von mebis-Kursen sowie Videos eingearbeitet. So konnten sie am Projektstichtag in ihrer Klasse Inhalte präsentieren, die ihren Mitschüler/-innen weitere Anregungen zu den Themen Verbraucherbildung und Projektmanagement geben und ihre selbstständig erstellen, interessanten sowie kreativen Kurse vorstellen.

Ausschnitte aus den mebis-Kursen der Schülerinnen und Schüler
 

Die verantwortlichen Lehrkräfte haben daraufhin zwei Beiträge ausgewählt und für den Wettbewerb eingereicht. Mittlerweile wurde auch bekanntgegeben, dass das Berufliche Schulzentrum Kelheim nun den Titel PARTNERSCHULE Verbraucherbildung tragen darf. Danke nochmals an die Schülerinnen und Schüler, die dies durch ihre engagierte Arbeit möglich gemacht haben.

Autorin: Teresa Hüttinger, StRin

Teilnahme am Bayerischen Schülerleistungsschreiben

Schüler/innen im EDV-Raum bei der Prüfung

Kelheim. Sie waren perfekt vorbereitet – doch dann verkündete unser Ministerpräsident zeitgleich mit der letzten Übungsstunde den Lockdown und damit die Schulschließungen.

Das war am 13. März 2020. Nun, mit einer Verzögerung von mehr als 14 Wochen konnten die Schülerinnen und Schüler des 1. Ausbildungsjahres der Kaufleute für Büromanagement doch noch ihr Können unter Beweis stellen und sich in den Bereichen Texterfassung und Autorenkorrektur am Bayerischen Schülerleistungsschreiben beteiligen.

Angaben zum BSLS

Jetzt heißt es „Daumen drücken“, damit es der ein oder andere Schüler unter „Bayerns Beste“ schafft. Wir wünschen es ihnen.

Autor: Birgit Kuffer, StRin

Wege im Anschluss an die Ausbildung

Kelheim. Bei den 12. Klassen der Kaufleute für Büromanagement geht es in den Endspurt. Die Prüfungen stehen kurz bevor und so stellt sich für viele Schülerinnen und Schüler auch die Frage nach dem „Danach“. Aus diesem Grund durften wir Anfang März Herrn Oguntke von der Agentur für Arbeit Kelheim bei uns begrüßen. In einem sehr kurzweiligen und informativen Vortrag gab er den interessierten Zuhörern einen Überblick über die Wege, die den baldigen Absolventen offenstehen.


Zu Beginn erläuterte der Fachmann die entscheidenden Kriterien, um erfolgreich auf die Suche nach einer Anstellung zum Ende der Ausbildung gehen zu können. Sollte dies nicht gleich gelingen, riet er, optimistisch zu bleiben und eventuell auch die Unterstützungsangebote der Agentur für Arbeit zu nutzen. Zudem sei auch der Arbeitsmarkt saisonalen Schwankungen unterworfen, welche derzeit die Suche etwas erschweren.

In Zeiten des lebenslangen Lernens sind auch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen wichtig. Deshalb lag der Schwerpunkt im Anschluss in diesem Bereich. Hier empfahl Herr Oguntke den Schülerinnen und Schülern, sich der eigenen Interessen und Fähigkeiten bewusst zu werden und diese bei der Wahl der Maßnahmen mit einfließen zu lassen. In diesem Zusammenhang stellte der Experte den Schülerinnen und Schülern das Portal KURSNET vor, welches einen umfassenden Überblick über aktuell angebotene Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen gibt.


Abschließend wurden die Fragen der baldigen Berufseinsteiger nach Einstiegsgehalt, Aufstiegschancen in unterschiedlichen Branchen sowie Verwaltungstätigkeiten im öffentlichen Dienst beantwortet.

Autor: Birgit Kuffer, StRin

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