ERASMUS+ - Work, live and learn in Dublin


Die Teilnehmer bei der Einführungsveranstaltung am ADC-College.

Dublin / Kelheim. 15 Auszubildende aus dem Bereich Wirtschaft und Verwaltung erhielten in diesem Jahr die Möglichkeit, drei Wochen – vom 27.10. bis 16.11.2019 – die lebendige Hauptstadt Irlands kennenzulernen, in Betrieben ihre Fachkenntnisse zu erweitern sowie ihre Fähigkeiten im Umgang mit der englischen Sprache zu vertiefen. Die Organisation erfolgte unter der Leitung der Werner-von-Siemens-Schule, der Staatlichen Berufsschule in Cham, die zwölf ihrer Schüler/innen entsendete; drei Schüler/innen der Industrieklasse des BSZ Kelheims nahmen ebenfalls an der Irlandfahrt teil.

In der ersten Woche fand für die gesamte Gruppe ein Englisch-Sprachkurs am ADC College – einer Partnereinrichtung in Dublin – statt. Der Sprachkurs diente der optimalen Vorbereitung für den Einsatz am Praktikumsplatz in den folgenden zwei Wochen. Bei den Praktikumsbetrieben handelte es sich um Unternehmen und Einrichtungen im Großraum Dublin. Die Teilnehmer erhielten die Gelegenheit, ein anderes Arbeitsumfeld kennenzulernen und das Unternehmen mit verschiedenen Aufgaben zu unterstützen. Alle Teilnehmer wurden während dieser Zeit in Gastfamilien untergebracht. Es wohnten dabei jeweils zwei bis vier Schüler/innen bei einer Gastfamilie. Während des Aufenthalts waren im Wechsel je zwei Lehrkräfte der beteiligten Schulen vor Ort, um gemeinsame Aktivitäten zu planen und Betriebsbesuche durchzuführen.


Am ersten Wochenende besuchte die Gruppe die Stadt Galway im Westen Irlands.

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit viele neue Erfahrungen und Eindrücke zu gewinnen. Nachfolgend finden sich einige Ausschnitte aus ihren wöchentlichen Berichten:

In the evening we all arrived well in Dublin and were introduced to our homestay families. The first real day in Dublin was a Bank Holiday so the group was able to explore the city in a sightseeing treasure hunt after a student-led guided tour through the Trinity College […].”


Am Ende ihres Aufenthalts erhielten die Teilnehmer ein Zertifikat für ihre Leistungen.

“The first lesson started with a short introduction round and then kept going with grammar tasks. The next days started almost similar for the student: Getting up in the morning, travelling to the college by train and bus and then – after various teaching topics – they always planned spare-time activities like visiting the Guinness storehouse or doing kinds of little sightseeing tours around the city.”


Am zweiten Wochenende nahmen einige Teilnehmer/innen an einem Ausflug zum Giant's Causeway teil.

“On Saturday we made a trip across the country to the stunning Cliffs of Moher, followed by a short 2-hours visit of Galway city. It was a long day, but a nice one.”

“In the second week the internships in different companies started for all of us. […] For us it is a great opportunity to improve our language skills and to get to know another workplace.”


Und natürlich wurde auch das Nachtleben Dublins erkundet: Wie hier bei einem gemeinsamen Karaoke-Abend.

“In the third week we all started back into our internships. After the first week at our companies we all have settled in well and the cooperation with the colleagues got better. Our teachers visited us diligently at our companies and were pleased about the positive feedback.”

“New experiences and friendships have been formed through our Dublin journey. It was an amazing trip that we will never forget.” Die vollständigen Berichte befinden sich auf der Internetseite der Berufsschule Cham (www.berufsschule-cham.de).

Weitere Bilder und Infos sind auch bei Instagram zu finden (Berufsschule Cham goes Europe).

Weitere Irland-Aufenthalte sind bereits in Planung und werden zeitnah in den Klassen vorgestellt!

Autor: Teresa Hüttinger, StRin

Erfolgreiche Teilnahme am bayerischen Schülerleistungsschreiben

Die Klassen KBm10a und KBm10b mit ihren Urkunden

Kelheim. Die Kaufleute für Büromanagement haben sich auch in diesem Schuljahr erfolgreich am Bayerischen Schülerleistungsschreiben beteiligt. 40 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe nahmen mit großem Erfolg an diesem bayernweiten Wettbewerb teil.

Das Bayerische Schülerleistungsschreiben besteht aus drei Teilbereichen, in denen sich die angehenden Büromanagementkaufleute in der Texterfassung und zwei Varianten der Autorenkorrektur beweisen müssen.

Das Berufliche Schulzentrum Kelheim erzielte in den Bereichen Autorenkorrektur – Kategorie 1 und 2 jeweils den zweiten Platz unter den Berufsschulen. Hier werden die Schulen mit den meisten Teilnehmern besonders gewürdigt.

Autor: Birgit Kuffer, StRin

Zu Gast bei einem Weltkonzern – Kelheimer Bankklasse besucht Hauptversammlung der BMW AG

Die Klasse KBa 11 mit ihren Lehrkräften bei der 99. Aktionärshauptversammlung der BMW AG in München.

Kelheim/München. Ein Kursverlust von etwa 25% gegenüber dem Vorjahr, weniger Gewinn, Proteste von Klimaaktivisten, Milliarden-Rückstellungen aufgrund einer drohenden Kartellstrafe und ungewisse Zukunftsaussichten. Die Münchner Konzernführung stellte sich am Tag der 99. Aktionärshauptversammlung in der Olympiahalle den kritischen Fragen der rund 5.000 erfolgsverwöhnten Anteilseigner. Mitten unter ihnen waren auch 17 interessierte Bankauszubildende der 11. Jahrgangsstufe der Berufsschule Kelheim mit ihren Lehrkräften Maria Auer und Hans-Jürgen Nadler.

Den beiden Lehrern liegt viel daran, den behandelten Unterrichtsstoff auch außerhalb des Klassenzimmers erlebbar zu machen. Und so konnten sich die Schüler selbst davon überzeugen, dass die aus der Theorie bekannten Themen wie etwa die Ausgabe von Belegschaftsaktien, die Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern, die Gewinnverwendung oder die Dividendenausschüttung viel diskutierte Aspekte darstellten.

Auch historische BMW-Modelle, wie der 8er, waren in der Olympiahalle zu bestaunen.
 

Obwohl Vorstand und Aufsichtsrat erfolgreiche Zahlen präsentieren konnten, wie etwa

- einen Bilanzgewinn von über 2,3 Milliarden Euro,

- Investitionskosten von knapp 7 Milliarden Euro

- oder 2,5 Millionen ausgelieferte Fahrzeuge weltweit,

prangerte Daniela Bergdolt Vizepräsidentin der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz an, dass BMW sich zu lange auf einer Position der Stärke ausgeruht hat und damit die Vorreiterrolle in der E-Mobilität abgegeben hat.

Der Vorstandsvorsitzende des Automobilriesen entgegnete der Kritikerin, dass BMW gerade bei der Frage der Antriebstechnologie bewusst nicht nur auf Elektrofahrzeuge setzt. „Wir wollen bei allen Antriebstechnologien flexibel bleiben“, betonte Krüger. „Denn niemand kann vorhersagen, wie zügig die E-Mobilität vorankommt und welche Antriebstechnologie sich durchsetzt.“

Seit 2000 werden Rolls-Royce Automobile von einer dafür gegründeten BMW-Tochter produziert.

Dass bei den Auszubildenden nicht nur die fachlichen Diskussionen im Mittelpunkt des Interesses standen, war angesichts der zahlreich ausgestellten PKW-Modelle, wie zum Beispiel dem iNEXT, der 2021 auf den Markt kommen soll, nicht verwunderlich.

Nach einer ausgiebigen Stärkung am Buffet, bei der sich die angehenden Bankkaufleute über das Erlebte austauschten, traten die Kelheimer zufrieden und beeindruckt ihre Heimreise an.

Autor: Hans-Jürgen Nadler, StR

Abschlussfahrt der kaufmännischen Berufsschule nach Berlin

Gruppenbild1Die Auszubildenden vor der East Side Gallery

Berlin/Kelheim. Traditionell fand im Mai 2019 die alljährliche Abschlussfahrt der kaufmännischen Berufsschule nach Berlin statt. Pünktlich um 7:30 Uhr startete am Montagmorgen die Busfahrt mit dem Ziel in die Bundeshauptstadt. 33 Schülerinnen und Schüler erwarteten mit Spannung die im Vorfeld angekündigten Ziele der Reise.

Gruppenbild2Auf der Besuchertribüne im Bundestag

Nach der siebenstündigen Busfahrt checkte die Reisegruppe in das vor kurzem eröffnete Hotel ein, schlenderte entlang der East-Side-Gallery und erhielt dadurch einen ersten Eindruck von der Millionenmetropole.

Zur besseren Orientierung verhalf am Dienstag zunächst eine Stadtrundfahrt. Hierbei besichtigten wir unter anderem die geschichtsträchtige Grenzsicherungsanlage an der Bernauer Straße, den Gendarmenmarkt und die Museumsinsel. Nach einer kurzen Mittagspause am Potsdamer Platz wurde das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen besichtigt. Dabei erhielten wir eine Führung eines Ex-Häftlings, wodurch ein äußerst authentischer Eindruck der Haftzustände vermittelt wurde.

Als weiterer Programmhöhepunkt fand am Mittwoch die Besichtigung des Bundestags samt Führung und Kuppelbesichtigung statt. Das anschließende Gespräch mit einem Vertreter unseres Wahlkreises eröffnete einen Einblick in die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten.

Im Museum „Alltag in der DDR“ lernten die kaufmännischen Abschlussklassen den Arbeitsalltag und die Freizeitgestaltung in der ehemaligen DDR auf multimediale Weise kennen. Im Anschluss genossen wir bei strahlendem Sonnenschein eine Fahrt auf der Spree mit dem Ziel Schloss Charlottenburg, welches nach dem Ausstieg besichtigt wurde.

Die Schülerinnen und Schüler waren wieder einmal begeistert von Berlin und empfanden die Fahrt als gelungenen Abschluss ihrer erfolgreichen Ausbildungszeit.

Autoren: Maria Auer, OStRin, Marie-Christin Albrecht, StRin, Stefan Schmidbauer, StRef

Berufsschule Kelheim nimmt an Projekt „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ teil

VerbraucherbildungDie Schülerinnen der Klasse KBm12a während der Projektarbeit.

Kelheim. Dieses Jahr nahmen zum ersten Mal die Schülerinnen und Schüler der Klassen KBm12a und KBm12b an dem Projekt Partnerschule Verbraucherbildung des Verbraucherservice Bayern teil. Das Engagement für Verbraucherbildung soll durch die Teilnahme an dem Projekt und die Auszeichnung als Partnerschule besonders sichtbar gemacht werden.

Folgende Themen standen den Projektgruppen zur Verfügung:

• Verpackungen – Müll, Werbung, Schutz?

• Internet mit Köpfchen nutzen

• Selbstgewähltes Thema aus den Bereichen Ernährung, Haushaltsführung oder selbstbestimmtes Verbraucherverhalten

Zu diesen Themen durften die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel Projekttage, Aktionen oder Arbeitsgruppen planen. Frau Albrecht und Frau Hüttinger betreuten die Klassen bei den Projekten und standen bei Fragen jederzeit zur Verfügung.

Die Lehrkräfte wählten anschließend die zwei besten Projekte aus und reichten diese beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ein. Die vier überzeugendsten Projekte aller Schulen werden mit 300 Euro prämiert.

Außerdem erhält die Schule durch die Teilnahme und als sichtbares Zeichen für ihr Engagement als Partnerschule eine Urkunde, ein Logo sowie ein Türschild.

Autorinnen: Sonja Forster, Lea Reitmeier, Christina Chum

Berufsschule
Kelheim

Schützenstraße 30
93309 Kelheim
Tel.: 09441/ 29760
Fax: 09441/ 297658

Außenstelle
Mainburg

Ebrantshauser Straße 2
84048 Mainburg
Tel.: 08751/ 86620
Fax: 08751/ 866242

FOSBOS
Kelheim

Schützenstraße 30
93309 Kelheim
Tel.: 09441/ 29760
Fax: 09441/ 297658

Wirtschaftsschule
Abensberg

Römerstraße 12
93326 Abensberg
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