Erfolgreiche Teilnahme am bayerischen Schülerleistungsschreiben

Die Klassen KBm10a und KBm10b mit ihren Urkunden

Kelheim. Die Kaufleute für Büromanagement haben sich auch in diesem Schuljahr erfolgreich am Bayerischen Schülerleistungsschreiben beteiligt. 40 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe nahmen mit großem Erfolg an diesem bayernweiten Wettbewerb teil.

Das Bayerische Schülerleistungsschreiben besteht aus drei Teilbereichen, in denen sich die angehenden Büromanagementkaufleute in der Texterfassung und zwei Varianten der Autorenkorrektur beweisen müssen.

Das Berufliche Schulzentrum Kelheim erzielte in den Bereichen Autorenkorrektur – Kategorie 1 und 2 jeweils den zweiten Platz unter den Berufsschulen. Hier werden die Schulen mit den meisten Teilnehmern besonders gewürdigt.

Autor: Birgit Kuffer, StRin

Zu Gast bei einem Weltkonzern – Kelheimer Bankklasse besucht Hauptversammlung der BMW AG

Die Klasse KBa 11 mit ihren Lehrkräften bei der 99. Aktionärshauptversammlung der BMW AG in München.

Kelheim/München. Ein Kursverlust von etwa 25% gegenüber dem Vorjahr, weniger Gewinn, Proteste von Klimaaktivisten, Milliarden-Rückstellungen aufgrund einer drohenden Kartellstrafe und ungewisse Zukunftsaussichten. Die Münchner Konzernführung stellte sich am Tag der 99. Aktionärshauptversammlung in der Olympiahalle den kritischen Fragen der rund 5.000 erfolgsverwöhnten Anteilseigner. Mitten unter ihnen waren auch 17 interessierte Bankauszubildende der 11. Jahrgangsstufe der Berufsschule Kelheim mit ihren Lehrkräften Maria Auer und Hans-Jürgen Nadler.

Den beiden Lehrern liegt viel daran, den behandelten Unterrichtsstoff auch außerhalb des Klassenzimmers erlebbar zu machen. Und so konnten sich die Schüler selbst davon überzeugen, dass die aus der Theorie bekannten Themen wie etwa die Ausgabe von Belegschaftsaktien, die Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern, die Gewinnverwendung oder die Dividendenausschüttung viel diskutierte Aspekte darstellten.

Auch historische BMW-Modelle, wie der 8er, waren in der Olympiahalle zu bestaunen.
 

Obwohl Vorstand und Aufsichtsrat erfolgreiche Zahlen präsentieren konnten, wie etwa

- einen Bilanzgewinn von über 2,3 Milliarden Euro,

- Investitionskosten von knapp 7 Milliarden Euro

- oder 2,5 Millionen ausgelieferte Fahrzeuge weltweit,

prangerte Daniela Bergdolt Vizepräsidentin der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz an, dass BMW sich zu lange auf einer Position der Stärke ausgeruht hat und damit die Vorreiterrolle in der E-Mobilität abgegeben hat.

Der Vorstandsvorsitzende des Automobilriesen entgegnete der Kritikerin, dass BMW gerade bei der Frage der Antriebstechnologie bewusst nicht nur auf Elektrofahrzeuge setzt. „Wir wollen bei allen Antriebstechnologien flexibel bleiben“, betonte Krüger. „Denn niemand kann vorhersagen, wie zügig die E-Mobilität vorankommt und welche Antriebstechnologie sich durchsetzt.“

Seit 2000 werden Rolls-Royce Automobile von einer dafür gegründeten BMW-Tochter produziert.

Dass bei den Auszubildenden nicht nur die fachlichen Diskussionen im Mittelpunkt des Interesses standen, war angesichts der zahlreich ausgestellten PKW-Modelle, wie zum Beispiel dem iNEXT, der 2021 auf den Markt kommen soll, nicht verwunderlich.

Nach einer ausgiebigen Stärkung am Buffet, bei der sich die angehenden Bankkaufleute über das Erlebte austauschten, traten die Kelheimer zufrieden und beeindruckt ihre Heimreise an.

Autor: Hans-Jürgen Nadler, StR

Abschlussfahrt der kaufmännischen Berufsschule nach Berlin

Gruppenbild1Die Auszubildenden vor der East Side Gallery

Berlin/Kelheim. Traditionell fand im Mai 2019 die alljährliche Abschlussfahrt der kaufmännischen Berufsschule nach Berlin statt. Pünktlich um 7:30 Uhr startete am Montagmorgen die Busfahrt mit dem Ziel in die Bundeshauptstadt. 33 Schülerinnen und Schüler erwarteten mit Spannung die im Vorfeld angekündigten Ziele der Reise.

Gruppenbild2Auf der Besuchertribüne im Bundestag

Nach der siebenstündigen Busfahrt checkte die Reisegruppe in das vor kurzem eröffnete Hotel ein, schlenderte entlang der East-Side-Gallery und erhielt dadurch einen ersten Eindruck von der Millionenmetropole.

Zur besseren Orientierung verhalf am Dienstag zunächst eine Stadtrundfahrt. Hierbei besichtigten wir unter anderem die geschichtsträchtige Grenzsicherungsanlage an der Bernauer Straße, den Gendarmenmarkt und die Museumsinsel. Nach einer kurzen Mittagspause am Potsdamer Platz wurde das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen besichtigt. Dabei erhielten wir eine Führung eines Ex-Häftlings, wodurch ein äußerst authentischer Eindruck der Haftzustände vermittelt wurde.

Als weiterer Programmhöhepunkt fand am Mittwoch die Besichtigung des Bundestags samt Führung und Kuppelbesichtigung statt. Das anschließende Gespräch mit einem Vertreter unseres Wahlkreises eröffnete einen Einblick in die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten.

Im Museum „Alltag in der DDR“ lernten die kaufmännischen Abschlussklassen den Arbeitsalltag und die Freizeitgestaltung in der ehemaligen DDR auf multimediale Weise kennen. Im Anschluss genossen wir bei strahlendem Sonnenschein eine Fahrt auf der Spree mit dem Ziel Schloss Charlottenburg, welches nach dem Ausstieg besichtigt wurde.

Die Schülerinnen und Schüler waren wieder einmal begeistert von Berlin und empfanden die Fahrt als gelungenen Abschluss ihrer erfolgreichen Ausbildungszeit.

Autoren: Maria Auer, OStRin, Marie-Christin Albrecht, StRin, Stefan Schmidbauer, StRef

Berufsschule Kelheim nimmt an Projekt „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ teil

VerbraucherbildungDie Schülerinnen der Klasse KBm12a während der Projektarbeit.

Kelheim. Dieses Jahr nahmen zum ersten Mal die Schülerinnen und Schüler der Klassen KBm12a und KBm12b an dem Projekt Partnerschule Verbraucherbildung des Verbraucherservice Bayern teil. Das Engagement für Verbraucherbildung soll durch die Teilnahme an dem Projekt und die Auszeichnung als Partnerschule besonders sichtbar gemacht werden.

Folgende Themen standen den Projektgruppen zur Verfügung:

• Verpackungen – Müll, Werbung, Schutz?

• Internet mit Köpfchen nutzen

• Selbstgewähltes Thema aus den Bereichen Ernährung, Haushaltsführung oder selbstbestimmtes Verbraucherverhalten

Zu diesen Themen durften die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel Projekttage, Aktionen oder Arbeitsgruppen planen. Frau Albrecht und Frau Hüttinger betreuten die Klassen bei den Projekten und standen bei Fragen jederzeit zur Verfügung.

Die Lehrkräfte wählten anschließend die zwei besten Projekte aus und reichten diese beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ein. Die vier überzeugendsten Projekte aller Schulen werden mit 300 Euro prämiert.

Außerdem erhält die Schule durch die Teilnahme und als sichtbares Zeichen für ihr Engagement als Partnerschule eine Urkunde, ein Logo sowie ein Türschild.

Autorinnen: Sonja Forster, Lea Reitmeier, Christina Chum

Über Interessenskonflikte und Mitbestimmung

DGB Jugend informiert Kaufleute für Büromanagement

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Kelheim. Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts bekamen die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Ausbildungsberufes „Kaufmann/-frau für Büromanagement“ einen Überblick zu ihren Rechten im Berufsleben und den Möglichkeiten der betrieblichen Mitbestimmung. Unter der Leitung von Martin Birkner (DGB Jugend) wurden die Themen gemeinsam mit den Auszubildenden erarbeitet und durch nützliche Beispiele aus der Praxis veranschaulicht.

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Die Schülerinnen und Schüler sammelten die unterschiedlichen Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, stellten diese gegenüber und erkannten dadurch die Bedeutung der gewerkschaftlichen Arbeit. Wie weit die Arbeitnehmer in der Durchsetzung ihrer Interessen bereits gekommen sind, zeigte der Vergleich mit einer Betriebsordnung aus längst vergangener Zeit. Gespräche während der Arbeitszeit waren weitestgehend untersagt, Pausenmahlzeiten sollten möglichst während dem Arbeiten eingenommen werden und eine geregelte Arbeitszeit von durchschnittlich acht Stunden pro Tag lag noch in weiter Ferne.

Im Anschluss stellte die Klasse den Ablauf von Tarifverhandlungen nach und diskutierte über das Thema Streik. Dabei staunten die Schülerinnen und Schüler über die potenziell weitreichenden Folgen dieser Arbeitskampfmaßnahme für die Arbeitgeber, als Martin Birkner dies durch Beispiele von Umsatzeinbußen in Millionenhöhe veranschaulichte. Darüber hinaus wurden individuelle Fragen zum Berufsalltag geklärt und hilfreiche Informationen und Anlaufstellen bei persönlichen Anliegen genannt.

Autor: Teresa Hüttinger, StRin

Berufsschule
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