Sozialklassen am BSZ Kelheim gestalten Projekte für guten Zweck

Die Schülerinnen und Schüler der Sozialklassen bereiten ihre selbst gehäkelten Oktopusse für den Verkauf vor.

Kelheim. Im Rahmen des Fachs „Sozialwirtschaft und Recht“ haben die Klassen FS12a und FS12b das Lerngebiet „Eine soziale Dienstleistung vermarkten“ tatsächlich so in die Realität umgesetzt. Die Klassen haben es sich - unter der Leitung von StR Daniel Holzwarth - zur Aufgabe gemacht, in Gruppen kleinere Projekte zu gestalten und den gesammelten Erlös anschließend zu spenden.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen FS12a und FS12b stellen ihre Projekte in den Klassen der Beruflichen Oberschule vor.

So hat sich eine Gruppe beispielsweise mit dem Thema „Psychische Erkrankungen“ beschäftigt und hierzu kleine Oktopusse gehäkelt, die mit Informationen über Depressionen (wie zum Beispiel Telefonnummern, Internetseiten, Ansprechpartner) versehen sind. Diese konnten von den Mitschülern in Form von Schlüsselanhängern während der Pause käuflich erworben werden.

Eine weitere Gruppe hat sich dem Thema „Selbstverteidigung“ gewidmet. Die Schülerinnen und Schüler verkauften Pfeifen, die Frauen an ihrem Schlüsselbund tragen können und mit denen sie in übergriffigen Situationen laut um Hilfe pfeifen können. Mit dem Gewinn aus diesem Projekt soll ein Selbstverteidigungskurs finanziert werden, der am Beruflichen Schulzentrum Kelheim stattfinden soll.

Weitere Themen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler beschäftigten, waren zum Beispiel Hilfe für die Ukraine, Organspende und tierversuchsfreie Kosmetik.

Der insgesamt von den Schülerinnen und Schüler erwirtschaftete Verdienst wird nun für den guten Zweck gespendet.

Autor: Simone Mittermeier, StRin

DKMS am BSZ Kelheim

Text statt dem Bild

Kelheim. Die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Schulzentrums Kelheim waren dieses Jahr wieder mit vollem Einsatz und mit viel Eifer darum bemüht, so viele potentielle Spender wie möglich für die DKMS zu gewinnen. Dank ihnen kamen so weit über 200 Proben zusammen. Durch die Spendenaktionen der letzten Jahre konnten mit Hilfe der Schülerinnen und Schüler bereits 13 Leben gerettet werden!

Nun hoffen wir sehr, dass wir auch weiterhin schwer kranken Menschen helfen und ihnen Hoffnung schenken können!

„Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein!“ Die Schüler machen es uns vor, wie einfach es sein kann zu helfen und Leben zu retten.

Autor: Sabine Bodero, StRin

Social Media am BSZ Kelheim

Michael Möhnle bei seinem Vortrag

Kelheim. Auf Einladung von StR Josef Irl fand am Mittwoch, den 6. April 2022 am Beruflichen Schulzentrum in Kelheim ein Vortrag des Referenten Michael Möhnle statt, der unter anderem bereits als freier Europakorrespondent für „Die Welt“ und als Pressesprecher im Europaparlament journalistisch tätig war. Um möglichst vielen Schülern eine Teilnahme zu ermöglichen, wurde die Veranstaltung in zwei Zeitschienen direkt hintereinander durchgeführt. Zu Beginn bedankte sich Irl bei Juliane Gröger von der Hanns-Seidel-Stiftung, die als Kooperationspartner die Veranstaltung ermöglichte. Unter dem Titel „Social Media, Fake News, Bots und Bubbles – Wie Facebook, Google & Co. die Demokratie gefährden“ beleuchtete Möhnle verschiedene Facetten der Mediennutzung rund um den digitalen Wandel.


Referent Michael Möhnle, Juliane Gröger von der Hanns-Seidel-Stiftung und StR Josef Irl vom Beruflichen Schulzentrum Kelheim (v.l.n.r.)

Zunächst verdeutlichte er, dass mittlerweile fast 90 Prozent aller Deutschen soziale Medien nutzen und die sogenannte „Smart Communication“ damit zum Standard in allen Altersgruppen geworden ist. Daraufhin zeigte er einen Ausschnitt aus einer in einem Video verpackten Keynote von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Zuckerberg plant mit seinem Unternehmen unter dem Begriff „Metavers“ die Errichtung einer digitalen Verbindung aus Realität und Virtualität, in der man quasi sein Leben verbringen könnte. Durch diesen Ausschnitt deutete Möhnle an, wie sich die Marktführer der sozialen Medien die Zukunft vorstellen.

Da sich gerade viele junge Menschen hauptsächlich über soziale Netzwerke informieren, sei es immer wichtiger, sich des Unterschieds zwischen Meinung und Information bewusst zu werden, so Möhnle. Gerade auf diesen Plattformen wäre eine objektive Tatsache von einer subjektiv vorgetragenen Meinung kaum zu unterscheiden, zumal die Filterfunktionen dieser Netzwerke bewirken, dass sich Nutzer wie in einzelnen Meinungsblasen bewegen würden. Darüber hinaus seien vom Nutzer preisgegebene Daten gleichsam zu einer neuen „Währung“ geworden, die Firmen wie Facebook oder Youtube an Unternehmen oder politische Interessensgruppen weiterverkaufen.

Diese Aussage konkretisierte Möhnle am Beispiel des Brexits, der gemäß seiner eigenen Recherche nur durch eine intensive Medienkampagne der Brexit-Befürworter möglich wurde, bei welcher die britischen Wähler über die möglichen Folgen eines Ausstiegs aus der EU gezielt getäuscht wurden. Wahrheit von Lüge zu unterscheiden, sei so trotz eines nie dagewesenen Maßes an Informationen schwieriger denn je, schlussfolgerte Möhnle. Um den Wahrheitsgehalt einer Information zu untersuchen, riet er den Zuhörern, zu überprüfen, ob Nachrichten auch in anderen Portalen zu finden seien. Nur so könne man Fake News von echten Neuigkeiten unterscheiden.

Unter dem großen Applaus der Schülerinnen und Schüler bedankte sich Josef Irl zum Ende des Vortrags bei Michael Möhnle für die spannenden Einblicke und wertvollen Informationen.

Autor: Josef Irl, StR & Natalie Baum, FW12a

Kelheim liest ein Buch - "Graffiti-Projekt"

StRin Simone Mittermeier zusammen mit der Klasse FOS 10 des BSZ Kelheim

Das Projekt:

Im Rahmen der Aktion „Regensburg liest ein Buch“, an der die Stadt Kelheim in diesem Jahr zum ersten Mal teilnahm und in deren Mittelpunkt der Roman „Lügnerin“ von Ayelet Gundar-Goshen stand, beteiligte sich die Klasse FOS 10 des Beruflichen Schulzentrums Kelheim mit einer ganz besonderen Idee: einem „Graffiti-Projekt“, dessen Entstehung in Form von Bildern dokumentiert wurde und das nun als „Pfad durch die Altstadt“ an verschiedenen Schaufenstern von Geschäften zu finden ist. Initiiert wurde das Projekt von StRin Simone Mittermeier, die dabei von der Stadt Kelheim, insbesondere von Frau Lena Plapperer (Fachbereichsleiterin Tourismus, Wirtschaft, Marketing, Kultur der Stadt Kelheim) unterstützt wurde.

Nach dem Lesen und der Besprechung der Lektüre im Deutschunterricht überlegten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse FOS 10 passende Schlagworte, die sie mit der Lektüre „Lügnerin“ verbinden. Diese sollten sowohl prägnant als auch aussagekräftig sein sowie zur Lektüre passen. Im Anschluss formulierten die Schülerinnen und Schüler schriftlich ein kurzes Statement, warum sie sich für dieses Wort entschieden haben und weshalb sie gerade dieses Wort besonders mit der Lektüre „Lügnerin“ in Verbindung bringen.

Als Höhepunkt des Lektüreprojekts fand ein Graffiti-Workshop mit den zwei Graffiti-Künstlern Michael Lotter und Oskar Schöttl statt. Diese erklärten den Schülerinnen und Schülern zuerst im Klassenzimmer Schritt für Schritt, wie man ein Graffiti entwirft und worauf man achten sollte. Danach folgten „Trockenübungen“, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihre Skizzen zuerst mit Bleistift auf Papier anfertigten, bevor es dann an die Spraydosen ging. Im Innenhof der Schule gestalteten die Schülerinnen und Schüler daraufhin unter Anleitung von Michael Lotter und Oskar Schöttl weiße Stellwände mit ihren ausgewählten Schlagworten zum Roman „Lügnerin“. Jedem Schüler stand dabei eine eigene Seite der Stellwand zur Verfügung, auf der er sein Wort individuell künstlerisch gestalten konnte. Das Ergebnis sind kreative und einfallsreiche Graffitis in vielen bunten Farben, von denen ein jedes seine ganz eigene Bedeutung hat und die nun in der Kelheimer Altstadt bewundert werden können.

Statements der Schülerinnen und Schüler zu ihren künstlerisch aufbereiteten Schlagworten zum Roman „Lügnerin“:

Mohamed: Ich verbinde die Lektüre „Lügnerin“ mit dem Schlagwort „Liebe“, weil die Liebesbeziehung zwischen Nuphar und Lavie auf Nuphars Lüge aufgebaut ist. Lavie erkennt sofort, dass Nuphar nicht die Wahrheit sagt und erpresst sie mit ihrer Lüge. Dies ist seine unbeholfene Art, eine Beziehung mit ihr einzugehen. Würde die Lüge aufgedeckt werden, würde dies die Beziehung von Nuphar und Lavie gefährden. Auch die Liebesbeziehung von Raymonde und Ahrale basiert auf der Lüge, dass Raymonde sich als ihre verstorbene Freundin Rivka, eine Schoa-Überlebende, ausgibt. Im Gegensatz zu Lavie kennt Ahrale die Wahrheit jedoch nicht. Beide Liebespaare werden somit durch die Lügen verbunden, die Liebe ist mit der Lüge verknüpft.

Maxim: Ich habe mich in Bezug auf das Buch für das Wort „Erpressung“ entschieden, weil Lavie in der Geschichte erkennt, dass Nuphar lügt und sie damit erpresst, um eine Beziehung mit ihr zu beginnen. Diese Beziehung will er durch die fortgeführte Erpressung aufrechterhalten.

Auch Nuphar wird davon abgehalten, die Wahrheit zu gestehen, da sie weiß, dass es dann nichts mehr gibt, womit Lavie sie erpressen kann. Durch ein Geständnis würde ihrer jungen Beziehung die Grundlage geraubt werden. Ebenso versucht der berühmter Sänger Avischai Milner Nuphar zu erpressen, um dadurch ihr Geständnis zu erlangen, damit er nicht wegen einer nie geschehenen Vergewaltigung in das Gefängnis muss.

Emma: Der Ausdruck „Aufblühen“ beschreibt die Lektüre treffend. Das anfangs unscheinbare Teenagermädchen Nuphar sehnt sich schon lange danach, von ihrem Umfeld gesehen zu werden. Erst nachdem sie den unschuldigen Sänger Avischai Milner der sexuellen Belästigung beschuldigt hat, stellt sich ihre Welt auf den Kopf. Ihr Hunger, wahrgenommen zu werden, ist plötzlich gestillt, denn alle Augenpaare sind auf sie gerichtet: Nuphar Schalev. Die unscheinbare, schüchterne Schülerin steht im Rampenlicht und wird zum starken, interessanten Mädchen. Nuphar blüht regelrecht auf.

Lügen, um ein bestimmtes Ansehen zu erhalten, ist ein gängiges Motiv. Etwas wird erfunden, um Interesse zu wecken. Aufgrund dieser Bestätigung durch die Außenwelt kommen eine Menge Menschen aus sich heraus, sie blühen wortwörtlich in ihrer Scheinwelt auf. Genauso ergeht es Nuphar in diesem Roman.

Marie-Katrin: Das Wort „Identität“ beschreibt die Geschichte „Lügnerin“ meines Erachtens treffend, weil sich vor allem eine ältere Dame mit dem Namen Raymonde als eine andere Person ausgibt. Sie übernimmt die Identität ihrer verstorbenen besten Freundin Rivka, die eine Schoa-Überlebende gewesen ist. Zudem verbinde ich das Wort ebenfalls mit der Protagonistin Nuphar, da sie sich als sexuell belästigtes Mädchen ausgibt.

Laurin: Meiner Meinung nach passt das Wort „Tränen“ gut zu der Lektüre. Auf Lügen folgen oft Tränen, da sie das Leben der betroffenen Personen schlagartig auf den Kopf stellen oder gar zerstören können, wie bei dem Zwischenfall von Nuphar und Avischai Milner. Durch ein Missverständnis wird der Sänger zu Unrecht einer Straftat beschuldigt, doch das wahre Geschehen gibt das junge Mädchen nicht preis. Dies führt im Laufe des Buches zu einem regelrechten „Tränenvergießen“. Nuphar wird von ihrem schlechten Gewissen heimgesucht und der beschuldigte Sänger sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben. Denn fällt der Name Avischai Milner, hat man sofort einen Straftäter vor Augen, dessen Karriere zu Grunde geht.

Marvin: Wir kennen es alle: Vor uns liegen zwei Entscheidungen, zwei Wege. Hier stellt sich dann die Frage, welchen Weg wir einschlagen wollen, den leichten oder den richtigen Weg? Doch für welchen der beiden entscheiden wir uns?

Mir kam sofort das Wort „Zwiespalt“ in den Sinn, da Nuphar im Laufe der Geschichte oft vor der Entscheidung steht, ihre Lüge weiterhin zu stützen oder alles zu gestehen. Sie läuft allerdings jedes Mal davon, sobald es ernst wird. Ob ihr dies schließlich zum Verhängnis wird, erfährt man klar und deutlich im Fortgang der Geschichte. Was aber gesagt werden kann ist, dass - sollte sie stetig auf dem von ihr am Anfang des Buches gewählten dunklen Pfad wandern - Nuphar in eine ungemütliche Situation geraten könnte.

Erik: Ich verbinde das Wort „Entscheidung“ mit dem Buch, da in der Geschichte viele Entscheidungen getroffen werden. Häufig bedenken die Charaktere, die oftmals auch unüberlegte Entscheidungen treffen, überhaupt nicht, welche Konsequenzen diese mit sich bringen können und kommen wegen ihnen in noch schwierigere Situationen. Beispielsweise entscheidet sich die Protagonistin Nuphar am Anfang der Geschichte dazu, das Missverständnis mit Avischai Milner nicht aufzuklären, wodurch eine Lüge entsteht, die immer größere Ausmaße annimmt.

Boris: Ich habe das Wort „Zweifel“ gewählt, weil es genau zu Nuphar passt. Nach dem Zwischenfall mit Avischai Milner und der Tatsache, dass die Leute ihre Tränen als vermeintliche Bestätigung der versuchten sexuellen Belästigung durch den Sänger gedeutet haben, hat sie sich aufgrund der vielen Aufmerksamkeit zuerst gut gefühlt. Einige Zeit später allerdings hat sie an sich selbst und an ihren Handlungen gezweifelt. Nach dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen sind die Zweifel zu einer Last geworden. Sie hat gewusst, dass sie nicht das Richtige getan hat und hat immer wieder überlegt, ob sie die Wahrheit aufdecken soll.

Valentin: Ich habe mich für das Wort „Unschuld“ entschieden, weil der Sänger Avischai Milner die ganze Geschichte über einer Vergewaltigung an Nuphar Schalev beschuldigt wird, die nie passiert ist. Das kann dazu führen, dass Avischai Milner für mehrere Jahre in das Gefängnis muss und für den Rest seines Lebens den schlechten Ruf als Vergewaltiger hat. Obwohl Avischai Milner unschuldig ist, hätte Nuphars Lüge sein ganzes Leben zerstören können.

Kai: Ich habe mich für das Wort „Schatten“ entschieden, da jeder einen Schatten an sich hängen hat und niemand ganz frei von der Dunkelheit der Lügen ist. Dies wird ebenfalls kurz im Buch angesprochen, denn alle Personen gehen tagsüber im Licht und wenn nachts die Lügen zu einer großen Dunkelheit verschmelzen, versteckt sich jeder in seiner erleuchteten Wohnung. Auch Nuphar und ihre Mutter erleben zusammen so einen „Schatten-Moment“: Nachts im Schein eines Feuerzeuges schließt sich die Mutter der Lüge ihrer Tochter an. Sobald das Licht erlischt, verbinden sich ihre Schatten in der Dunkelheit der Nacht.

Eray: Das Wort „Moral“ passt meiner Meinung nach gut zum Buch, da viele Charaktere wie Nuphar und Raymonde Entscheidungen wie eine fälschliche sexuelle Belästigung oder das Annehmen der Identität einer anderen Person treffen, die oft schlimme Folgen mit sich bringen, beispielsweise die Verhaftung eines unschuldigen Sängers. Ein Großteil dieser Entscheidungen und Taten sind moralisch falsch, da sie Mitmenschen ohne weiteres Nachdenken verletzen, belügen, betrügen und hintergehen - und das nur zu Nuphars bzw. Raymondes eigenem Wohl. Auch kleinere Lügen bzw. unbedeutende moralische Entscheidungen können für Menschen von Nachteil sein. Dies zeigt sich zum Beispiel bei Lavie, der Nuphar durch die Lüge in seinem Bekanntenkreis, dass sie wie ihre Schwester aussieht, kränkt.

Fabian: Ich verbinde das Wort „Medienprinzessin“ mit der Lektüre „Lügnerin“, da Nuphar nach dem Vorfall mit Avischai Milner in den Medien als vermeintliches Opfer im Mittelpunkt steht und deshalb viel Aufmerksamkeit bekommt. Sie wird als „Medienprinzessin“ hofiert, bekommt viele schöne Kleider geschenkt und wird vor Fernsehauftritten geschminkt. Dies sind ganz neue Erfahrungen für das unscheinbare und zurückhaltende Mädchen. Zudem fasziniert ihre Art zu reden die Menschen, weil sie sich als mutiges Opfer öffentlich gegen Avischai Milner zur Wehr setzt. Deshalb möchte jeder Nuphar für ein Interview haben.

Christian: Ich verbinde das Wort „Gewissen“ mit dem Buch „Lügnerin“, geschrieben von Ayelet Gundar-Goshen, denn es gibt verschiedene Charaktere wie die Protagonistin Nuphar, welche bewusst lügt, nachdem sie durch ein Missverständnis Aufmerksamkeit bekommen hat. Dabei beachtet die Protagonistin, sowie auch manch andere Charaktere, überhaupt nicht, was aus ihrer Lüge resultiert. Das Ergebnis einer solchen Lüge sieht man an den negativen Konsequenzen für den Sänger Avischai Milner. Dieser Folge ist sich Nuphar durchaus bewusst und deswegen passt hier das Wort „Gewissen“ sehr gut, da es ihr Gewissen belastet, einen unschuldigen Menschen leiden zu lassen.

Bilder zum Entstehungsprozess der Graffiti-Wände (Bildquelle: Georg Kluge):

Autor: Simone Mittermeier, StRin

Theateraufführung im Rahmen der Suchtprävention

Die beiden Schauspielerinnen vermittelten den Schülerinnen und Schülern die Gefahren des Drogenmissbrauchs sehr realitätsnah.

Kelheim. „Drogen - von Gras zu Crystal“, mit diesem Stück war der Weimarer Kulturexpress am Montag, den 22. März 2022 im Rahmen der Suchtprävention zu Gast am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum in Kelheim. Dank der finanziellen Förderung durch den Landkreis Kelheim (Koordinierungsstelle für Suchtprävention) konnte das Stück zweimal aufgeführt werden und es konnten somit viele Schülerinnen und Schüler erreicht werden.

Natalie Sauerwald

Die zwei jungen Schauspielerinnen des Ensembles zeigten eindrücklich den Weg von der vermeintlich harmlosen Droge „Gras“ hin zum gefährlichen Konsum von Crystal Meth, mit all seinen gravierenden Folgen. In einer anschließenden Diskussions- und Reflexionsrunde hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich umfassend mit der Problematik auseinanderzusetzen und offene Fragen zu klären.

Eingebettet ist die Theateraufführung in das Suchpräventionsprogramm „Maßhalten“ von „Keine Macht den Drogen“, welches die Schulsozialpädagogin Frau Sailer-Heyder in mehreren Klassen an der Schule durchführt.

Autor: Verena Sailer-Heyder

Berufsschule
Kelheim

Schützenstraße 30
93309 Kelheim
Tel.: 09441/ 29760
Fax: 09441/ 297658
sekretariat
@bsz-kelheim.de

Außenstelle
Mainburg

Ebrantshauser Straße 2
84048 Mainburg
Tel.: 08751/ 86620
Fax: 08751/ 866242
info-mainburg
@bsz-kelheim.de

BFS
Kelheim

Schützenstraße 30
93309 Kelheim
Tel.: 09441/ 29760
Fax: 09441/ 297658
sekretariat
@bsz-kelheim.de

FOSBOS
Kelheim

Schützenstraße 30
93309 Kelheim
Tel.: 09441/ 29760
Fax: 09441/ 297658
sekretariat
@bsz-kelheim.de

WS
Abensberg

Römerstraße 12
93326 Abensberg
Tel.: 09443/ 9184824
Fax: 09443/ 3440
info
@ws-abensberg.de

Login

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.